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Texteditor (Quelltexteditor)

Manchmal reicht es nicht, einfach nur eine gute Textverarbeitung zu benutzen. Manchmal, je nach Bedarf und eigenen Fähigkeiten, benötigen Sie einen sogenannten Texteditor oder „Plain Text Editor“ (Editor für unformatierten Text). Dieses Werkzeug erlaubt Ihnen reine Textdateien zu editieren. Das sind Textdateien, die keinerlei zusätzliche Informationen enthalten, die sog. „Metadaten“. Natürlich auch keine Textformatierungsinformationen wie fett, kursiv, Schriftart oder Seitenränder. Stellen Sie sich bei einer solchen „reinen“ Textdatei doch einfach ein Blatt Papier aus einer Schreibmaschine aus den 50er Jahren vor.

Texteditoren („Plain Text Editors“) verwenden Sie, wenn Sie Dokumente erstellen wollen ohne jedwede Information zur Formatierung oder aber, wenn Sie ein bereits formatiertes Dokument, auf bequeme Art und Weise von den darin enthaltenen Formatierungen befreien wollen. Nehmen wir mal an, Sie unterhalten ein Blog und wollen einen Text, den Sie mit MS Word geschrieben haben, dort veröffentlichen. Wenn Sie denn nun einfach per „Kopieren & Einfügen“ in den Editor Ihres Blogs einfügen, wird Ihnen das nicht gefallen, denn alle Metadaten werden ebenso eingefügt, überflüssigerweise. Aber häufiger als nicht wird Ihnen dadurch das Layout Ihrer Seite zerschossen, und so ist der beste Weg, einen mit einer Textverarbeitung erstellten Text in einen einfachen Texteditor zu kopieren, ihn von da in den Webeditor einzufügen, und alle notwendigen Formatierungen auch in dem Webeditor direkt vorzunehmen. (Viele Webeditoren haben allerdings eine Schaltfläche „Reinen Text einfügen“, mit der Sie einen Schritt sparen können.)

Aber auch wenn Sie mal unter die Haube Ihres Rechners schauen, dann gibt es da ein paar Dateien auf Ihrer Festplatte, die Sie nur mit einem solchen Editor anfassen sollten. Wenn Sie gar PHP-, HTML- oder CSS-Dateien bearbeiten oder erstellen, dann wissen Sie, was Sie hier brauchen.

Eine der Hauptfunktionen dieser Editoren besteht darin, den Inhalt der oben erwähnten Dateien optisch besser und verständlicher darzustellen, indem diese die Struktur und Schüsselwörter des Dateityps farbig darstellen. Das nennt sich „Syntaxhighlighting“ (Syntaxhervorhebung), etwas, was Sie nicht mehr vermissen wollen, wenn Sie es denn einmal kennengelernt haben.

Zu den weiteren Funktionen zählen automatische Einzüge (auto indent), Auto-Vervollständigung (auto complete), Überprüfung der Klammern (bracket matching), und sogar die Überprüfung auf korrekte Syntax, alles Sachen, die Ihnen die Erstellung und Bearbeitung dieser Dateien erheblich erleichtern und vereinfachen. (Wenn Sie mit diesem Fachchinesisch nichts anfangen können – das ist ganz in Ordnung!) Die Fähigkeit dieser Editoren, das Programmieren zu unterstützen, hat Ihnen einen weiteren Namen gebracht: Programmeditor oder auch Quelltexteditor.

Seit einigen Jahren nun schon sind einige gute Editoren verfügbar, und wir stellen Ihnen hier die besten kostenlosen Texteditoren vor, die wir gefunden

Aktualisiert: Freitag, den 04. März 2011 um 18:15 Uhr
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