Komischerweise sehen die meisten Leute die Rechner, mit denen sie mit dem Internet verbunden sind, als Ihren privaten Raum an, allein weil der Rechner in ihrer Privatwohnung steht. Sie könnten sich nicht mehr irren und sie ergreifen auch nicht die notwendigen Sicherheitsmaßnahmen, um diese so erwünschte Privatsphäre zu gewährleisten. In der Kommunikation vernachlässigen sie diese Maßnahmen schlechterdings vollständig.
Sogenannte ‚Spyware‘ (Spionageprogramme) durchsucht womöglich gerade jetzt Ihren Rechner nach verwertbaren Informationen wie Bankdaten, Kreditkartendaten und sonstigen Passwörtern. Das Versenden einer eMail vergleicht man am besten mit dem Senden einer Postkarte, die Sie mit einem Bleistift geschrieben haben. Wer immer diese in die Finger kriegt, kann sie lesen und sogar den Inhalt verändern.
Also brauchen Sie eine doppelte Verteidigungslinie. Installieren Sie die notwendigen Sicherheitsprogramme (► AntiVir, ► AntiSpy, ► Firewall ) und sorgen Sie dafür, dass Ihre privaten Daten auch privat bleiben, indem Sie diese verschlüsseln.
Leider bringt die Verschlüsselung von Daten häufig eine komplizierte Installation von Verschlüsselungssoftware mit sich; der Installationsprozess ist oft selbst sehr fehleranfällig. Die Anschließende Verwendung ist dann leicht eine Zumutung, so dass die Verschlüsselung von Daten und die verschlüsselte Kommunikation schnell hintan gestellt, wenn nicht gar verworfen werden.
Wir schlagen hier drei kleine Programme vor, die diese wichtige Aufgabe für Sie erleichtern und Sie in die Lage versetzen, Ihre wichtigsten privaten Daten mit Leichtigkeit und Eleganz zu verschlüsseln. Wenn Sie diese Programme zur verschlüsselten Kommunikation einsetzen, so müssen Sie lediglich noch eine Sache bedenken: wie erhält der Empfänger das gewählte Passwort sicher? Das ist ein trickreiches Unterfangen, und die einfachste Lösung ist, das Passwort telefonisch mitzuteilen. Beachten Sie bitte: falls Sie das Passwort per eMail senden, so senden Sie eine Postkarte, die jeder lesen kann...

