| Freeware |
Auf beste-freeware.de benutzen wir diesen Begriff in seiner weitest möglichen Bedeutung, der Bedeutung die ihm die meisten Menschen zukommen lassen: es ist Software, die Sie ohne zu bezahlen beziehen können. Wenn der Durchschnittsbürger ‚Freeware‘ sagt, dann erwartet er ein Stück Software, dass...
So wissen viele Anwender durchaus, dass die Nutzung von Freeware beschränkt sein kann auf
Freeware darf auch nicht mit ‚Freier Software‘ verwechselt werden. Die meiste ‚Freie Software‘ darf auch als Freeware gelten, aber nur die wenigste Freeware geht als ‚Freie Software‘ durch. Die moderne Definition von ‚Freier Software‘ sagt: Sie dürfen...
Oft wird folgender Vergleich gemacht, um die Unterscheidung von ‚Frei‘ (Free) zu verdeutlichen: ‚Frei‘ wie in ‚Freibier‘ bzw. wie in ‚Freie Rede‘. Das erste bezieht sich auf Freeware, das letztere auf ‚Freie Software‘. Varianten von FreewareEs gibt einige kreative Varianten von Freeware. Sie waren in der Vergangenheit verbreitet und es gibt sie auch heute noch in bestimmten Gebieten; sie verlangen vom Anwender eine Anerkennung aktiver Art für die Software.OtherwareIm Englischen auch als ‚Requestware‘, etwa ‚Aufforderungssoftware‘, bekannt, ist eine Art Programm, das fast Freeware ist, mit dem kleinen Unterschied, dass es den Nutzer auffordert, etwas zu tun. Gewöhnlicherweise werden diese Aufforderungen nicht streng überwacht, manche sind reine Scherze, und es liegt an Ihrer eigenen Integrität, ob Sie diese befolgen wollen. Hier nun in alphabetischer Ordnung:
Zwei Arten von ‚Freeware‘ seien hier noch erwähnt, allerdings raten wir von ihrer Nutzung ab:
Geschichte der FreewareUrsprünglich wurde der Begriff Freeware von Andrew Fluegelman geprägt, der eigentlich verantwortlich war für ein ganz anderes Marketingmodell für Software: Shareware. Als der IBM PC, der erste ‚wirkliche‘ PC auf unseren Schreibtischen und zu Hause landete, entwickelte er ein Programm namens PC-Talk, eine Kommunikationssoftware. Er vermarktete diese erfolgreich mit einem neuen System, dem er den Namen ‚Freeware‘ gab – aus seiner Sicht „ein eher ökonomisches als altruistisches Experiment.“ Damals verlangte Freeware lediglich Bezahlung auf freiwilliger Basis, und außerdem durfte der Nutzer das Programm weiterreichen, unter der Bedingung, dass die Lizenz ebenso und unverändert beigelegt wurde.Qualität von FreewareSeit ihrer Einführung in den 80er Jahren hat sich die Qualität von Freeware erheblich verbessert. Freeware hatte lange den Ruch experimenteller, zweitklassiger Software. Aber eine sich immer weiter wachsende globale Entwicklergemeinschaft und kreative neue Geschäftsmodelle tragen zu höchsten Qualitätstandards bei. Viele professionelle Entwickler und Softwareschmieden veröffentlichen ihre Programme auf kostenloser Basis, als Freeware, Freie Software oder Open Source, und erzielen ihre Einnahmen, indem sie die Software aufspielen, anpassen und den Support dafür leisten. Diese Sache ist wirklich entschieden: Freeware ist Software höchster Kunst.Anwender von FreewareSicherlich ist es keine Überraschung, dass viele Anwender von Freeware Privatleute sind. Oft genug ist ja die Verwendung nur für private Zwecke erlaubt, und dort finden wir sie in jedem Gebiet. Tatsächlich stellt es keinerlei Problem dar, einen Heim-PC (oder auch den im Büro) ausschließlich mit Freeware zu betreiben. Da das Betriebssystem üblicherweise schon beim Kauf eines PCs installiert ist, so können Sie Freeware nutzen, um im Internet zu surfen – etwa mit Browsern wie Firefox und Opera. Ihre eMail erledigen Sie mit Thunderbird, m2 oder Evolution, die Textverarbeitung mit JARTE oder AbiWord, die Tabellenkalkulation der Wahl ist Gnumeric. Oder vielleicht nehmen Sie gleich ein komplettes Officepaket wie OpenOfficeOrg 3, das ebenso eine Datenbank und ein Präsentationsprogramm enthält. Eine schiere Fülle von Freewaretools erleichtert die Verwaltung Ihres PCs, Dateimanager, Backup-Programme, Desktopsuche – nennen Sie, was Sie wollen. Ein gewisses Unterangebot mag bei Spielen bestehen, aber das wird schon...Freeware im UnternehmenDer Einsatz von Freeware im Unternehmen ist eine ganz andere Angelegenheit. Die Verwendung von Freeware ist ja häufig auf den privaten Bereich beschränkt. Allerdings schließen viele Lizenzen den nicht gewerblichen Bereich ausdrücklich mit ein, andere erlauben ausdrücklich die kommerzielle Verwendung, und so stellt sich die Frage: ist Freeware für den Einsatz im Unternehmen geeignet? Ist Freeware fit für die kommerzielle Verwendung?Akzeptanz von FreewareViele Unternehmen verwenden heutzutage Freeware, da die Qualitätsansprüche mit Leichtigkeit erfüllt werden. Lizenz wie Open Source oder Freie Software erlauben dies ausdrücklich, und somit sind die attraktivsten Vorteile die folgenden:Nun ja, der PreisFreeware ist frei im Sinne von kostenlos. Es belastet das Budget nicht, und wenn sie Ihnen nicht gefällt, gibt’s keine Streitereien mit dem Hersteller, keine 30 Tage Testperiode. Sie verlieren nichts als ein bisschen Zeit.Leichter und einfacher Bezug der SoftwareFreeware zu bekommen, ist so einfach, wie es nur sein kann: schlichtweg runterladen. Ab und zu muss man mal eine eMail hinterlassen, selten – aber es geschieht – ist eine Registrierung erforderlich und gelegentlich genauso mühselig wie bei kommerzieller Ware. Im Allgemeinen jedoch bedeutet die Anschaffung von Freeware nichts weiter als eine geschickte Suche und einen Download.UpdatesNormalerweise sind Updates genauso kostenlos wie die Freeware, und nur gelegentlich wird aus Freeware tatsächlich kommerzielle Software. Manchmal führen Softwareschmieden ihr Produkt als Freeware ein, und während der Entwicklungsphase bleibt sie auch Freeware. Danach kann es dann allerdings passieren, dass die Entwickler sich entschließen, Ihre Software zu verkaufen.Nachteile von FreewareSo attraktiv und sympathisch Freeware auch sein mag, sie hat tatsächlich Nachteile. Die problematischen Seiten von Freeware finden sich in drei herausragenden Gebieten:GewährleistungDie Lizenzvereinbarung stellt den Freeware-Autor in aller Regel von jedweder Gewährleistung frei. Die Software wird lediglich zur Verfügung gestellt, ohne Zusicherung von Eigenschaften und Funktionen oder irgendeiner Verwendbarkeit überhaupt. Ein Unternehmen wird darin womöglich einen ‚KO-Grund‘ sehen und die Software nicht einsetzen.SupportFreeware kommt kostenlos daher. Der Autor erzielt hier keinerlei Einnahmen und so ist es nicht überraschend, wenn nur ganz wenige bereit sind, den Support zu leisten. Auch kann ein einzelner hier nicht für millionenfach eingesetzte Software zur Verfügung stehen. Also wird der Support – wenn überhaupt – häufig in Foren durchgeführt. Das ist natürlich eine ganz andere Sache. Daran muss man sich gewöhnen, aber die Freeware-Gemeinde ist normalerweise hilfsbereit, und die Foren werden von erfahrenen, kundigen Nutzern der Freeware besucht, die über konkrete Erfahrung im Einsatz verfügen. Manche Entwickler bieten auch einen bezahlten Support an, oder einen ‚Premium‘-Support, der dann allerdings kostet.DokumentationFreeware ist eine feine, gute Sache, die Dokumentation in aller Regel nicht der Rede wert. Diese ist eine bekannte Tatsache und findet schnell einen cleveren, erfahrenen Anwender, der schnell ein Buch schreibt. Manchmal macht das auch der Entwickler selbst. Dieses Buch wird dann verkauft, und der Preis von Angebot und Nachfrage bestimmt.Wieso gibt es eigentlich Freeware?Wieso existiert in einer Zeit wie der unsrigen Freeware? Warum stellen hochqualifizierte, begabte Softwareentwickler ihre Energie, ihre Zeit und häufig auch ihr Geld zur Verfügung, um Freeware zu schreiben? Diese Fragen lassen sich nicht leicht und sicher nicht vollständig beantworten.Eine Quelle von Freeware ist der Student, der zum Beweis seines Könnens und seiner Fähigkeit, manchmal als Diplomarbeit, eine Software schreibt. Sobald er damit fertig ist, veröffentlicht er sie unter einer Freewarelizenz, und zeigt sich damit würdig für einen Job. Eine andere Quelle finden wir in dem Entwickler, der eine brillante Idee rund um die Freeware hat, sei es der Verkauf zusätzlicher Artikel, der Support oder eine Dokumentation. Manchmal gibt es auch eine einfache, gute Basisversion des Programmes, und Sie können für Geld eine funktionsreichere ‚Pro‘-Version erwerben. Oder der private Verbrauch ist frei, aber Unternehmen müssen für die Lizenz zahlen. Ein nicht zu kleiner Anteil der Freeware hat ihren Ursprung allerdings einem trotzigen Widerstand gegen Softwaremonopole zu verdanken. Die ‚Freie Software Bewegung‘ und die ‚Open Source Gemeinde‘ organisieren ein globales Team an Entwicklern, die sich den Beschränkungen widersetzen, die proprietäre Softwaredem Anwender aufzwingt. Dies hat zur Entwicklung des freien Betriebssystems Linux und des freien Officepakets OpenOfficeOrg 3. -- kostenlose Programme - freeware |
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| Letzte Aktualisierung ( Donnerstag, 2. April 2009 ) |
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