Erfahrungsbericht - Provider Kabel Deutschland - Service

Support bei Kabeldeutschland

Das Kontaktformular

Dies dient selbstverständlich nur der „Vereinfachung und Verbesserung“ der Kundenpflege (altes Wort für Service/Support) und fällt durch eine – nennen wir es mal – „Besonderheit“ auf.

Das Kontaktformular ist zu erreichen, wenn der Kunde sich mit Nutzernamen und Kennwort angemeldet hat. Das bedeutet, dass auch alle mit dem Kunden verbundenen und gespeicherten Daten leicht abgefragt werden können. Könnten!

Das Kontaktformular aber verlangt die manuelle Eingabe dieser Daten in neun Pflichtfelder (Anrede, Vorname, Name, Straße, Hausnummer, Postleitzahl, Ort, Telefon und eMail ), die Felder Firma, Fax und Kundennummer sind optional, wobei natürlich auch wieder die Abfrage über die Kundennummer allein all diese Daten zu Tage fördern würde.

Die Support-eMail-Adresse

Ja, es gibt sie – ich muß das Kundenformular nicht verwenden, nein, ich kann sehr bequem eine eMail mit meinen Wünschen. Ängsten und Sehnsüchten verfassen und abschicken. Der Empfang derselben wird mir dann auch bestätigt, mit der Nachricht, man werde die Anfrage an die zuständige Stelle zur schnellstmöglichen Bearbeitung weiterleiten und der Bitte um ein wenig Geduld. Sowohl „schnellstmöglich“ als auch „ein wenig“ sind sehr dehnbare Begriffe - in jedem Fall handelt es sich hier um Tage, wenn nicht Wochen.

Dieses Gebahren führt mich zu der naheliegenden Frage: stört der Kunde den Geschäftsablauf? Vor Abschluß des Vertrages war es ein Leichtes, Kabeldeutschland zu einem kostenlosen Rückruf und zwar mehrfach zu bewegen. Nun, als zahlender Kunde bin ich dieser freundlichen Zuwendung nicht länger würdig.

Natürlich kann ich mich auch jederzeit an die kostenpflichtige Hotline wenden – mir scheint, das ist das Ziel der Übung...

 

Kabeldeutschland – der Service

Nein – vom Regen in die Traufe führt der Umzug nicht. Zwei Dinge möchte ich unbedingt aus dem Vertrag loswerden:

Kabeldeutschland Sicherheitspaket

„Sicherheitssoftware und Rundum - Schutz für den PC in den ersten 3 Monaten kostenlos - Schutz vor Viren, Würmern und Trojanern, Popup-Blocker, Spam-Schutz, Kindersicherung und vieles mehr...“

Nach der Schmeichelfrist kostet das immerhin € 3,98 pro Monat und läuft auf knappe € 48,- im Jahr. Was genau sich hinter diesem Paket verbirgt, kann ich nicht in Erfahrung bringen, aber für diesen schlappen „Fuffi“ krieg ich im nächsten Laden eine Ein-Jahres-Lizenz der besten, verfügbaren Sicherheitssoftware und kann anschließend noch manierlich Essen gehen. Oder ich hole mir das Zeug kostenlos aus dem Netz und verspeise das Ersparte mit meiner Familie.

Für den denkenden und rechnenden Menschen ist dies also keine Option, und ich will das unbedingt kündigen.

Webspace

Im Paket ist wie bei vielen Internet-Service-Providern (ISP) ein kleiner Webspace nebst „Wunschdomain“ enthalten, ist aber eigentlich nicht der Rede wert: nur 100 Megabyte groß, kein Hinweis auf PHP oder Datenbank – auch wenn sich das durchaus mit dem Angebot anderer ISP vergleichen lässt, ist das für Ernsthaftes – auch für ernsthaft Privates – einfach zu klein.

Ab dem 2. Jahr kostet das dann auch € 11,88. Ob die „einmalige Bereitstellung der Domain“ in Höhe von € 9,90 schon gleich am Anfang fällig ist, bleibt mir unklar.

Das gibt’s allemal besser und preiswerter im Netz, und so gilt für mich – schnellstmöglich kündigen.

Ich kontaktiere Kabeldeutschland auf allen verfügbaren, kostenlosen Kanälen, fülle Kontaktformulare, versende Faxe, schreibe eMails und erhalte diverse Bestätigungen, meine Anfrage bzw. Nachricht sei eingegangen, werde an die entsprechende Abteilung weitergeleitet und dann schnellstmöglich bearbeitet. Das geht etliche Male so, und ich bin nun doch fest entschlossen, Kabeldeutschland ein zwar kostenpflichtiges (€ 0,14 pro Minute aus dem deutschen Festnetz !!!), aber dafür rechtsverbindliches Fax zukommen zu lassen, da entnehme ich dem Briefkasten ein konkretes, papiernes Schreiben mit der ersehnten Kündigungsbestätigung.

Ja, das will ich denn auch mal loben. Hier liegt Kabeldeutschland ganz klar vor 1und1. Dort – bei 1und1 – ist es mir nie gelungen alleine durch moderne Kommunikationsmittel (eMail) ein verwertbares Resultat zu erzielen, dort – bei 1und1 – waren jedes einzelne Mal das teure „Einschreiben mit Rückschein“ gefragt, und das Angemahnte wurde präzise am letzten Tag der gesetzten Frist – und keine Minute früher – erledigt. Kabeldeutschland hingegen schickt innerhalb von zwei Wochen - nach zahlreichen eMails und Einträgen in Kontaktformulare - die Kündigungsbestätigung.
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Allerdings warte ich noch immer auf die Bestätigung der Kündigung des Webspaces...da muss denn wohl das Fax ran!

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Letzte Aktualisierung ( Freitag, 26. Juni 2009 )
 
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